Wassersuche Mpanda / Tansania

Wassersuche Mpanda / Tansania

Da bin ich nun also ….in Afrika.

Eine blonde, weiße Frau. Auf Wassersuche. In Afrika.

Klingt seltsam – war / und ist es auch immer noch für mich.

In Österreich hatte ich ja viele Kurse bezüglich „Geomantie“ und „Störfeldanalyse“ absolviert. Anfangs war ich da ja noch eher sehr zurückhaltend wenn die Leute plötzlich mit ihren Pendeln oder Ruten durch den Raum gehuscht sind um Wasser aufzuspüren….. Auch wenn ich immer sehr aufgeschlossen bin gegenüber neuen Kursen und Weiterbildungen, war ich da ehrlicherweise anfangs doch sehr befangen. Grund war sicher auch meine „Katholische Einstellung“, die ich aber inzwischen abgelegt habe.

Ich bin ein sehr gläubiger Mensch, aber ich brauch niemanden, der mir sagt, was richtig ist und was nicht.

Immerhin gibt es die Wassersuche schon so lange….es Menschen gibt. Ansonsten würde es nämlich keine Menschen geben.

Früher mussten wir alle Wasser suchen gehen.

Das man einfach einen Wasserhahn aufdreht und Rund um die Uhr frisches Wasser zur Verfügung hat, das gibt es noch nicht so lange. Und in vielen Teilen der Welt gibt es das auch nach wie vor nicht.

Irgendwann hat es sich dann so ergeben, das die Menschen „Hilfsmittel“ verwendet haben in Form von Ruten oder Pendeln.

Auch ich habe in den Kursen gelernt damit umzugehen. In meinem ersten Kurs in Wien waren sogar Leute vom Bundesheer, die mit der Rute Gewässer in Österreich nach Munitionen absuchen …

Erst nachdem ich gesehen habe, mit welchem Ernst diese Suchen betrieben werden, war ich auch mit voller Konzentration dabei.

Was ich aber – trotz aller Bemühungen – bis heute nicht geschafft habe war, dass ich auch Pendel oder Rute zur Wasser- oder Störfeldanalyse nehme. Nachdem ich nämlich so ca. das 20te Pendel irgendwo verloren hatte, habe ich beschlossen nur noch ohne Hilfsmittel zu suchen.

Einige Zeit lang habe ich das auch immer „überprüfen“ lassen von anderen, die mit Rute oder Pendel unterwegs waren und nachdem ich immer die Bestätigung hatte das es passte, habe ich dann nur noch ohne Hilfsmittel gesucht.

Anfangs noch für Freunde und Bekannte in Österreich, später dann in Afrika.

Das System ist dasselbe – du suchst Wasser. Egal ob in Österreich für einen Freund, der schlecht schlaft und wissen möchte, ob es vielleicht daran liegt, das er auf einer Wasserader liegt.

Oder ob du Wasser für ein ganzes Dorf, eine ganze Region aufspüren sollst. Für Menschen, die noch nie Zugang zu frischem Wasser hatten…..

Das System ist dasselbe.

Aber – es ist dann trotzdem komplett etwas anderes. Plötzlich schauen hunderte Menschen hoffnungsvoll auf dich.

Sie verstehen auch meist nicht, was da gemacht wird. Die riesigen Bohrgeräte, der Lärm, die Hoffnung.

So oft waren wir erfolgreich.

So oft aber auch nicht.

Wasser ist auffindbar, ist spürbar. Unser Körper besteht zu 70% aus Wasser, auf dieser Frequenz ist es meiner Meinung nach recht einfach, Kontakt mit Wasser aufzunehmen.

Da ist nichts Esoterisches dabei. Das kann jeder erspüren.

Warum dann auch manchesmal kein Wasser gegraben werden kann, liegt dann oft daran, dass die Gesteinsschicht eine Bohrung einfach nicht möglich macht.

Und das kann auch leider überall passieren.

Diese Momente sind dann besonders hart. Überhaupt wenn du siehst, wie sehr sich die Menschen schon gefreut haben über die Bohrung, die Hoffnung und die unglaublich starke Wertschätzung, die einem da entgegengebracht wird.

Bei meiner ersten Wassersuche in Tansania war ich erfolgreich. Ich konnte Wasser finden bei 30 m und über 3000Liter, so wie es von der tansanianischen Regierung per Vertrag vereinbart wurde.

Das war ein unglaubliches Erlebnis, auch wenn ich das erst viel später so richtig realisieren konnte.

Von dieser ersten Bohrung erzähle ich dir im nächsten Blog, auch wie wichtig es für mich war, mit den Menschen in Kontakt zu kommen. Einfach, damit sie das Wasser dann auch überhaupt akzeptierten….

Ich freue mich über dein Interesse und vielleicht schaust du ja auch bei meinem nächsten Blog vorbei.

Deine Simone Maria

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