Meine 1. Reise nach Afrika

2017 war ich das erste Mal in Afrika…genauer gesagt in Tansania.

Vorher hatte ich eigentlich ein ganz „normales“ Leben, habe meine 2 Kids großgezogen und war mit meinen Jobs komplett ausgefüllt.

Ich bin eigentlich Diplomkrankenschwester und habe auch sehr gerne in diesem Bereich gearbeitet.

Da ich aber viele Jahre alleinerziehend war – und ich meinen Kindern trotzdem alles bieten wollte – hatte ich „nebenbei“ auch immer 2 oder 3 Jobs.

Zum Beispiel war ich für viele große Wiener Firmen für „präventives Gesundheitstraining“ zuständig, habe Trainings und Kurse gehalten.

Außerdem war ich fast 20 Jahre lang selbstständige Trainerin für alle möglichen Kurse, angefangen von – damals noch voll modern „Aerobic Kurse“ -, später waren es dann „Spinning“, „Rückenfitness“, „Wellnesstrainer“, oder „Pilates“ – Kurse.

Alle diese Tätigkeiten haben mir immer Riesenspaß gemacht, auch weil ich gemerkt habe, dass die Menschen meine Arbeit mochten.

Das war eine wunderschöne Wertschätzung für mich.

Also …ich …bzw. wir hatten ein wunderschönes Leben.

Alles war perfekt.

Auch mein „Hauptjob“ als Krankenschwester war ein richtig guter Job, den man nicht so schnell hergibt.

Nette Arbeitskollegen, selbstständiges Arbeiten und – die Arbeit erlaubte mir sogar meine Jobs nebenbei.

Alles perfekt.

Irgendwann kamen meine Kinder in die Pubertät.

Diese Zeit war unglaublich schwer für mich. Vorher konnte ich mit allem umgehen – ab dieser Zeit kippte plötzlich alles.

Jetzt weiß ich auch, dass es daran gelegen hat, dass ich eigentlich viel zu viel gearbeitet habe, nur um meine „Schattenseiten“ nicht zu erkennen.

Diese Schattenseiten waren es dann aber, die mich komplett aus der Bahn geworfen haben. Ich konnte gar nicht mehr funktionieren, war nur noch krank, depressiv und hatte gar keine Nerven mehr.

Später erst habe ich erkannt, dass mir der Halt komplett fehlte.

Ich habe nur funktioniert.

Und beim Auftreten mehrerer Probleme gleichzeitig – hat es mich umgehauen.

3 Jahre hielt ich noch durch, obwohl es sich nur noch anstrengend anfühlte.

Ich war nur noch unzufrieden, konnte meine geliebten Nebenjobs nicht mehr machen…und somit viel die Anerkennung von dieser Seite auch weg.

Irgendwann war ich so nervlich angeschlagen, dass ich dem Rat eines Bekannten gefolgt bin. Er hatte eine Wasserfirma in Tansania und hat mir angeboten, ihn bei der Wassersuche in Afrika zu unterstützen.

Das habe ich gemacht.

Diese Reise hat mein komplettes Leben verändert.

Inzwischen bin ich nur dankbar für alle Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben haben.

Immerhin konnte ich dadurch einen Verein gründen, ein Massai – Frauenprojekt in Tansania aus dem Boden stampfen – und so ganz „nebenbei“ habe ich dann auch noch meine eigene Kaffeemarke „Meicoffee“ ins Leben gerufen.

Dies alles wäre nie möglich gewesen, wenn ich nicht komplett losgelassen hätte, vertraut und rein intuitiv gehandelt hätte.

Und natürlich ist es auch nicht immer ganz einfach. – Aber es ist ein sinnerfülltes, authentisches, unabhängiges Leben.

Und es fühlt sich einfach nur richtig an, zu vertrauen und seiner Intuition zu folgen.

Im nächsten Beitrag berichte ich, wie sich alles weiterentwickelt hat auf der 1. Reise nach Afrika.

DANKE für dein Interesse,

deine Simone Maria

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